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Servereinstellungen für Mumble-Server (Murmur)

Hier finden sich alle Servereinstellungen, die man für einen Mumble-Server verwenden kann.

Hier wird aufgelistet, welche Servereinstellungen es für Mumble-Server gibt; wie man sie anwendet, steht unter .ini-Konfigurationsdatei.

Zwei Typen von Servereinstellungen (Variablen)

Es gibt zwei Typen von Variablen:

Groß-/Kleinschreibung von Variablen:

  • In der .ini-Konfigurationsdatei (z. B. murmur.ini) ist es egal, wie man die Variablen schreibt, ob welcometext oder WELCOMETEXT, es wird immer ausgewertet.
  • Werte, die per Ice oder DBus an den Server übergeben werden, müssen immer klein geschrieben werden, da sie nur dann aus der Datenbank korrekt ausgelesen werden.

Globale Variablen (in der .ini-Konfigurationsdatei als Vorgabe für alle Server)

Vorsicht beim Einfügen neuer Einstellungen/Variablen in die .ini-Konfigurationsdatei (z. B. murmur.ini), diese müssen vor dem [Ice]-Abschnitt eingefügt; würde man sie danach einfügen, würde der Mumble-Server sie ignorieren.

Details hier: Obwohl eine neue Einstellung in die .ini-Konfigurationsdatei geschrieben wurde, wird sie trotz Neustart nicht übernommen, woran liegt das?.

Datenbankeinstellungen

Mehr Informationen unter: Datenbank des Mumble-Servers.

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

dbdriver

QMYSQL, QSQLITE, QPSQL1) 2) QSQLITE Per Voreinstellung verwendet der Mumble-Server eine SQLite Datenbank; hier kann man den Mumble-Server veranlassen, als Backend MySQL zu verwenden. global

database

String - Name der MySQL-Datenbank oder Pfad zur SQLite-Datenbank global

dbusername

String - Datenbankbenutzer global

dbpassword

String - Datenbankpasswort global

dbhost

String - Host auf dem der Datenbankserver läuft global

dbport

String - Port auf dem der Datenbankserver läuft global

dbprefix

String murmur_ Prefix für die Tabellennamen; nützlich, falls man eine Datenbank verwendet, die bereits andere Tabellen enthält. global

dbopts

String - Murmur gibt die hier angegebenen Optionen weiter.
Siehe hier.
global

1)
QPSQL erst ab Version 1.3
2)
Weitere Informationen zu diesen Werten unter SQL-Driver bei Qt.



Banneinstellungen

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

autobanattempts

Integer 10 Wer so oft wie hier eingestellt innerhalb der Zeit von autobanTimeframe in Sekunden eine Verbindung zu einem der virtuellen Server aufbaut, wird für die Zeit autobanTime in Sekunden von allen virtuellen Servern gebannt (global Ban). global

autobantimeframe

Integer 120 siehe autobanAttempts (Wert in Sekunden) global

autobantime

Integer 300 siehe autobanAttempts (Wert in Sekunden) global



Ice/DBus RPC (Remote Procedure Call)

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

dbus

session/system session DBus kann entweder im Session-Modus oder im System-Modus laufen. (Die DBus Schnittstelle wird in Mumble/Murmur nicht mehr weiterentwickelt; es sollte stattdessen Ice - Schnittstelle zum Mumble-Server verwendet werden). global

dbusservice

String net.sourceforge.mumble.murmur Der Pfad den Murmur am DBus Service verwendet global

ice

String tcp -h 127.0.0.1 -p 6502
Wird eine neue Version von Ice (ab 3.5) verwendet, kann man das alte Encoding erzwingen, siehe unter Ice - Verbindungen
Definiert die Art der Verbindung zu Ice. Siehe Ice - Schnittstelle zum Mumble-Server global

icesecretread 3)

String - Man kann ein Passwort setzen um Abfragen über Ice zu schützen. Siehe Ice
Ein Mumble-Viewer braucht z. B. nur dieses Passwort.
Bei Verwendung in Scripten gibt es für Ice nur ein „secret“, hier prüft der Mumble-Server selbst, ob es um das Read oder Write Passwort handelt.
global

icesecretwrite

String - Hiermit wird die Verbindung von Ice zum/vom Mumble-Server mit einem Passwort geschützt. Siehe Ice
Bei Verwendung in Scripten gibt es für Ice nur ein „secret“, hier prüft der Mumble-Server selbst, ob es um das Read oder Write Passwort handelt.
global



Sonstiges

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

logfile

/pfad/zu/datei.log murmur.log Logfile in dem alle Logs der virtuellen Server landen.
Unter Debian/Ubuntu z. B. liegt die Logdatei unter „/var/log/mumble-server/mumble-server.log“, siehe auch Mumble-Server auf Debian installieren (nicht ganz aktuelle Version aus Debian-Quellen). Setzt man den Wert auf „syslog“, so landen die Logs im Syslog des Systems.
global

pidfile

/pfad/zu/datei.pid - global

uname

Unix-/Linux-benutzername - Wenn der Server mit Root-Rechten gestartet wird, dann wird in den Kontext des angegebenen Benutzers gewechselt. global

logdays

Integer 31 Logeinträge in der Datenbank des Mumble-Servers werden nach x Tagen gelöscht.
Besondere Werte:
0 → unendlich, Logeinträge werden niemals gelöscht.
-1 → Es werden keine Logs mehr in die Datenbank geschrieben; bestehende Einträge bleiben erhalten.

Tipp: Um auch in der Datenbank befindliche Logs zu löschen, gibt es die Kommandozeilenoption "-wipelogs".
Siehe auch unter Logging deaktivieren.
global

obfuscate

Boolean false Die Bytes der IP-Adressen in den Logs werden durchgemischt.
Genauere Beschreibung hier: obfuscate (IP-Verschleierung)
global

forceExternalAuth

Boolean false Wird ein externer Authenticator verwendet, der eine Fehlfunktion hat, dann wird bei „false“ ein Benutzer trotzdem zugelassen. Bei „true“ wird der Client in solch einem Fall mit einer entsprechenden Fehlermeldung abgelehnt.4) global



Lokale Variablen (in der .ini-Konfigurationsdatei oder pro Server in der Datenbank)

Lokale Variablen können in der der .ini-Konfigurationsdatei als Vorgabe für alle Server stehen oder für jeden Server in der Datenbank anders eingestellt werden.

Grundeinstellungen

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

host

IP-Adresse(n)/Hostname(n) 0.0.0.0 ::1 Beim Standardwert lauschen alle virtuellen Server an allen verfügbaren IPv4 und IPv6-Adressen. Die Variable bestimmt, an welcher/welchen IP-Adresse/n Hostname/n eines Servers sich ein virtueller Mumble-Server bindet.

Diese Variable hat Auswirkungen auf die Verschleierung von IPs bis einschließlich Version 1.2.3, siehe obfuscate (IP-Verschleierung).
Lässt man diese Variable leer, so werden alle verfügbaren Interfaces verwendet, wie auch beim Wert 0.0.0.0; jedoch kann es zu Problemen mit UDP kommen, deshalb empfiehlt sich hier ein Wert.

Mehrere IP-Adressen/Hostnamen können durch Leerzeichen getrennt angegeben werden.

Siehe auch Einträge in der Serverliste und dahinter stehende Variablen.
lokal

port

Integer 64738 Serverport - Jeder weitere Server bekommt automatisch den Port „64738 + ServerID - 1“
Der Port lässt sich natürlich für jeden Server ändern.
lokal

welcometext

Text oder auch HTML-Code Welcome to this server Eingeschlossen in Anführungszeichen lassen sich auch mehrzeilige Texte verwenden.
Willkommensnachricht.
Tipp: Wie man Bilder einbettet...

Hinweis: Die Verwendung von HTML ist auch dann noch möglich, wenn allowhtml auf false gesetzt ist.
lokal

users

Integer 1000 Anzahl der Benutzer-Slots eines Servers.
Wenn alle Slots belegt würden, bräuchte der Mumble-Server mehr Dateideskriptoren als per Voreinstellung auf Linux-Systemen zur Verfügung stehen; daher muss man dieses Limit erhöhen, siehe unter Dateideskriptoren.
lokal

bandwidth

Integer 72000 Bandbreite pro Client in Bit/s; mehr als 134400 pro Client sind selbst bei besten Einstellungen mit Mumble 1.2.x gar nicht möglich. Dieser Wert betrifft nur die Bandbreite, mit der der Mumble-Client sendet. lokal

serverpassword 5)

String Ist ein Passwort gesetzt, müssen unregistrierte Benutzer dieses beim Verbinden zum Server eingeben. Bereits registrierte Benutzer werden nicht nach einem Passwort gefragt. lokal

defaultchannel

ID des Kanals 0 (Hauptkanal) Standardkanal (Standardchannel), in dem jeder Benutzer landet, der den Server betritt (Ausnahmen siehe unten).
Tipp: Verschiedene Möglichkeiten, um an die channelid eines Kanals heranzukommen, gibt es unter KanalID / ChannelID / channel_id.
Achtung: Per Voreinstellung landen registrierte Benutzer in dem Kanal, in dem sie zuletzt waren, es sei denn die Variable rememberchannel ist auf false gesetzt.
Ist diese Variable nicht gesetzt, so wird 0 als Wert verwendet, was dem Hauptkanal/Rootkanal entspricht.

Damit die Benutzer auch wirklich im eingestellten Kanal landen, müssen sie die Berechtigungen besitzen, diesen Kanal zu betreten. Haben sie diese nicht, so langen sie im übergeordneten Kanal oder im Hauptkanal des Servers.

Tipp: Der erste Kanal, den man auf einem Mumble-Server erstellt, hat die channel_id 1.
lokal

rememberchannel

Boolean true true: Registrierte Benutzer landen beim Verbinden im Kanal in dem sie vorher waren, Unregistrierte landen immer im defaultchannel.
false: Alle Benutzer landen stets im defaultchannel.
lokal

boot

Boolean true Legt fest, ob beim Starten des Hauptprozesses des Mumble-Servers (Murmur) dieser virtuelle Server mitgestartet werden soll. (Autostart) lokal

opusthreshold 6)

Integer/Angabe in % 100 Wenn der Anteil der Benutzer, welche den Opus-Codec unterstützen, größer oder gleich ist wie der angegebene Prozentsatz, dann wird die Verwendung dieses Codecs (siehe Codec-Umschaltung) erzwungen. Benutzer ohne Opus können dann allerdings nichts mehr hören und werden auch nicht mehr gehört.

Siehe hierzu auch unter Wie kann man auf einem Server den neuen Opus-Codec erzwingen.
lokal

channelnestinglimit

Integer 10 Maximale Verschachtelungstiefe von Kanälen, erst ab Mumble-Server 1.2.4 verfügbar. Hintergrund ist ein Limit bei MySQL; Bugreport hier. lokal



Servername und Registrierung in der Serverliste

Weitere Informationen: Mumble-Server in der Serverliste registrieren.

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

registername

String - Name des Servers / Servername (erscheint auch so in der Serverliste) bzw. der Name des Rootkanals.

Weitere Informationen: Mumble-Server in der Serverliste registrieren.
lokal

registerpassword

String - Passwort für den Registrierungsvorgang. Dieses Passwort verhindert, dass jemand einen Eintrag in der Serverliste überschreiben kann und sich als dieser Server ausgeben kann.

Weitere Informationen: Mumble-Server in der Serverliste registrieren.
lokal

registerhostname

String - Hostname des Servers wie er in der Serverliste erscheint; siehe auch Einträge in der Serverliste und dahinter stehende Variablen. Wer eine eigene Domain hat, kann diese hier eintragen. Ansonsten die IP des Servers.

Wichtig: Der Hostname muss ein A oder AAAA Eintrag sein und auf eine der IP-Adressen des Mumble-Servers verweisen; verwendet man jedoch einen CNAME-Eintrag, so wird statt des Hostnamens die IP verwendet und in der Serverlog steht "Registration: No DNS records found: Registration updated".

Weitere Informationen: Mumble-Server in der Serverliste registrieren.
lokal

registerurl

https://domain.tld - Diese URL wird aufgerufen, wenn der Benutzer in der Serverliste des Mumble-Clients auf „Webseite öffnen“ klickt.
Der Name der Variable liegt in der Tatsache begründet, dass es in Mumble vor Version 1.2.0 nicht möglich war, Benutzer im Client zu registrieren und man hierfür eine Website benötigte, die sich um die Registrierung eines Benutzers kümmerte.

Siehe auch Einträge in der Serverliste und dahinter stehende Variablen.

Weitere Informationen: Mumble-Server in der Serverliste registrieren.
lokal

registerlocation

Im Format ISO_3166-1, z. B. de für Deutschland. - Wenn diese Variable gesetzt ist, landet der Server in der offiziellen Serverliste nicht anhand der IP-Adresse 7) im entsprechenden Land, sondern in dem Land, das dem Landeskürzel entspricht.
Genauere Informationen dazu gibt es hier.
lokal



Zertifikate

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

sslcert

/pfad/zu/datei (als PEM) oder direkt den PEM-Text - Beim Setzen des Werts über Ice muss der Variablenname „certificate“ verwendet werden. lokal

sslkey

/pfad/zu/datei (als PEM) oder direkt den PEM-Text - Beim Setzen des Werts über Ice muss der Variablenname „key“ verwendet werden. lokal

sslpassphrase

String - Passwort für ein geschütztes Zertifikat
Beim Setzen des Werts über Ice muss der Variablenname „passphrase“ verwendet werden.
lokal

sslca

/pfad/zu/datei (als PEM) oder direkt den PEM-Text - Wenn das definierte CA nicht gelesen werden kann, wird das Standard CA verwendet. lokal

certrequired

Boolean false Wenn true, dann können nur Benutzer mit einem Benutzerzertifikat den Server betreten. Benutzer, die ein eventuell gesetztes Serverpasswort korrekt eingeben, kommen trotzdem auf den Server. Benutzer ohne Zertifikat und ohne Passwort erhalten eine entsprechende Meldung. lokal



Namen

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

username

RegExp
[-=\\w\\[\\]\\{\\}\\(\\)\\@\\|\\.]+
Erlaubt spezielle Zeichen für den Benutzernamen. Per Voreinstellung sind z. B. Leerzeichen im Namen nicht erlaubt; dies kann man erlauben, indem man hier „\\“ gefolgt von einem Leerzeichen einfügt.
Der Kanalname darf maximal 512 Zeichen lang sein.

Weitergehende Informationen zu Kanal- und Benutzernamen gibt es hier: Namen in Mumble.
Informationen zu Regex unter Qt gibt es unter folgendem Link.
Backslash-Zeichen (\) müssen maskiert werden.
lokal

channelname

RegExp
[ \\-=\\w\\#\\[\\]\\{\\}\\(\\)\\@\\|]+
Erlaubt spezielle Zeichen für den Kanalnamen.
Der Kanalname darf maximal 512 Zeichen lang sein.

Weitergehende Informationen zu Kanal- und Benutzernamen gibt es hier: Namen in Mumble.
Informationen zu Regex unter Qt gibt es unter folgendem Link.
Backslash-Zeichen (\) müssen maskiert werden.
lokal

Weitere Informationen zu Kanal- und Benutzernamen in Mumble und Mumble-Server, Sonderzeichen, usw. gibt es unter
Namen von Kanälen und Benutzern in Mumble und Mumble-Server.

Bei Verwendung mancher Zeichen muss der Wert der Variable in Anführungszeichen gesetzt werden, siehe hier.



Empfehlungen

Neu ab Mumble 1.2.4 sind Empfehlungen, die im Client angezeigt werden, wenn sie von den tatsächlich im Client gesetzen Einstellungen abweichen.

Hat z. B. jemand Push-To-Talk nicht an, wird dies aber auf dem Server verlangt, bekommt der Benutzer darüber eine entsprechende Nachricht.

Möchte man, ungeachtet der Client-Einstellungen der Benutzer, diese Nachrichten komplett deaktivieren, so muss man jeweils eine leere Zeichenkette als Wert angeben, z. B.

suggestpushtotalk=""
Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

suggestversion

String - (Erst ab 1.2.4) Wenn die Client-Version des Benutzers kleiner ist als die hier genannte, dann bekommt der Benutzer beim Verbinden auf den Server eine entsprechende Benachrichtung darüber, dass ein neuerer Client empfohlen wird.
Die Meldung hier.

Hier gibt es Unterschiede beim Setzen der Variable:
In der .ini-Konfigurationsdatei (z. B. murmur.ini) verwendet man hier einen String wie z. B. 1.2.4.
Möchte man diese Variable über Ice setzen, so muss man eine Bitmaske verwenden.8)
lokal

suggestpositional

Boolean - (Erst ab 1.2.4) Hat der Benutzer die Einstellung anders als hier angegeben, wird eine Empfehlung geschrieben. Um die Empfehlung zu deaktivieren muss der Wert auf „“ gesetzt werden.
Die Meldung hier.
lokal

suggestpushtotalk

Boolean - (Erst ab 1.2.4) Hat der Benutzer die Einstellung anders als hier angegeben, wird eine Empfehlung geschrieben. Um die Empfehlung zu deaktivieren muss der Wert auf „“ gesetzt werden.

Hat der Benutzer z.B. kein Push-to-Talk eingestellt und der Serverbetreiber suggestpushtotalk auf true eingestellt, so erhält der Benutzer den Hinweis, dass Push-to-Talk auf diesem Server empfohlen wird.
Die Meldung hier.
lokal



Nachrichten

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

textmessagelength

Integer 5000 Anzahl der erlaubten Zeichen in Textnachrichten/Benutzerkommentaren/Kanalbeschreibungen, die nur Text/HTML und keine Base64-encodierten Bilder enthalten.
0 → kein Limit
Sind eingebettete (base64) Bilder enthalten, so gilt automatisch der Wert von imagemessagelength.
lokal

imagemessagelength

Integer 131072 Wie textmessagelength, gilt jedoch nur, wenn in einer Nachricht, einem Benutzerkommentaren oder einer Kanalbeschreibung Base64-encodierte, eingebette Bilder verwendet werden. Dann ersetzt diese Variable die textmessagelength.
0 → kein Limit.

Auf einem Server mit vielen Grafiken in Benutzerkommentaren/Kanalbeschreibungen kann es notwendig werden, die Ice-Einstellung MessageSizeMax zu erhöhen, siehe unter MessageSizeMax anpassen.

Siehe auch Hinweise zur Verwendung von Bildern im Mumble-Clienten und Hinweise zur Verwendung von Bildern im Mumble-Server (Murmur).
lokal

allowhtml

Boolean true true: HTML in Kommentaren/Beschreibungen erlauben
false: verbieten
Während der Wert false ist, ist es nicht möglich, den Quelltext von Kanalbeschreibungen und Benutzerkommentaren zu bearbeiten.
Auch das Einfügen von base64-encodierten Bildern in Kanalbeschreibungen und Benutzerkommentaren ist mit mit „false“ nicht möglich.

Hinweis: HTML in der Willkommensnachricht ist immer möglich.
lokal



Sonstiges

Variable Format Standardwert Bedeutung Typ

timeout

Integer 30 In Sekunden, wie lange es dauert, bis ein nicht mehr antwortender Client vom Server fliegt. lokal

usersperchannel

Integer 0 (unendlich) Setzt ein Limit für die maximale Anzahl der Benutzer pro Kanal (gilt für alle Kanäle des virtuellen Servers).
Dieser Wert gibt auch den Standardwert vor für die Funktion, mit der man pro Kanal ein Benutzerlimit festsetzen kann, siehe hier.
lokal

bonjour

Boolean true Schaltet Bonjour ein oder aus. Wenn an, verbreitet der Server seine Existenz über Bonjour. Der Name des Dienstes ergibt sich dabei aus der Variable registername.
Dadurch erscheint der Server bei anderen Mumble-Nuztern im lokalen Netzwerk (LAN) in der Serverliste.
lokal

allowping

Boolean true Um als Client in der Serverliste sehen zu können, wie viele Benutzer sich auf einem Server befinden, werden spezielle Pakete an den Port des Servers geschickt. Mittels false sendet der Server diese Pakete nicht.
Wird diese Variable auf false gesetzt, so wird der Server auch bei sonst richtiger Konfiguration nicht in die offizielle Serverliste eingetragen.
Tipp: Ist diese Variable auf true gesetzt, dann kann man auch ohne Mumble-Client den Server über ein Ping-Paket abfragen, siehe unter Mumble-Server abfragen per Ping Paket.
lokal

sendversion

Boolean true Zeigt dem Client an, auf welchem System der Server läuft. lokal
1)
QPSQL erst ab Version 1.3
2)
Weitere Informationen zu diesen Werten unter SQL-Driver bei Qt.
3)
oder für Abwärtskompatibiltät auch noch icesecret
5)
es kann auch der Variablenname „password“ verwendet werden
7)
mittels GeoIP